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Bio

Bio ist gut für Mensch und Tier

Vergleichende Untersuchungen von Lebensmitteln aus biologischem und konventionellem Anbau sorgen bei Verbrauchern immer wieder für Verunsicherung , ob Bio-Lebensmittel wirklich die bessere Wahl sind. Obst und Gemüse sind grundsätzlich gesunde Lebensmittel, doch die Art des Anbaus spielt eine wichtige Rolle bei der Frage, ob Gemüsepflanzen oder Früchte mit Pestiziden belastet sind. Davon ist zwar der Vitamingehalt nicht unmittelbar betroffen, doch Pestizide wirken sich gleichermaßen schädlich auf Mensch und Umwelt aus.

Studienergebnisse, mit denen belegt wird, dass biologische Lebensmittel nicht mehr Nährstoffe aufweisen als herkömmlich produzierte Lebensmittel, führen den Verbraucher in die Irre. Denn natürlich bedeutet ein Verzicht auf chemische Düngemittel und Pflanzenschutzmittel nicht automatisch einen höheren Vitamingehalt. Wohl aber bedeutet biologischer Anbau, dass Gemüse und Obst nicht mit Chemie belastet sind. Eine aktuelle Studie der Universität Stanford hat aufgezeigt, dass sich bei ökologischer Ernährung im Urin von Kindern weniger Pestizid-Rückstände nachweisen lassen als bei Kindern, die sich konventionell ernähren. Dabei finden sich nicht nur einzelne Substanzen, sondern wahre Pestizid-Cocktails, die ein ernstzunehmendes Problem darstellen, da sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken können.

Während man in der konventionellen Landwirtschaft Pestizide zum Abtöten von pflanzenschädlichen Insekten einsetzt, Herbizide zur Vernichtung von Unkräutern und Fungizide zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten verwendet, setzen Ökobauern auf Nützlinge, bekämpfen Unkräuter mit mechanischen Methoden und achten auf optimale Fruchtfolgen, um den Einsatz von Chemie überflüssig zu machen. Ökobauern verzichten außerdem auf Gentechnik; auch bei Fleisch, Eiern und Milch von Bio-Bauernhöfen kann der Verbraucher darauf zählen, dass die Nutztiere kein genmanipuliertes Futter erhalten.

Auch den Tieren geht es auf Ökohöfen besser als in der konventionellen Landwirtschaft. Sie haben mehr Platz und in der Regel auch mehr Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Schmerzhafte Eingriffe wie das Kürzen von Schnäbeln oder das Kupieren der Schwänze bei Schweinen sind in der Bio-Haltung verboten. Dennoch gibt es auch bei Biohöfen deutliche Unterschiede. Bei Verbandssiegeln wie Bioland oder Demeter sind die Anforderungen deutlich strenger wie unter dem europäischen Bio-Siegel.

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