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ANISANIS

Anis würzt unverwechselbar Gebäck, Kuchen und Liköre

Der Anis, mit lateinischem Namen Pimpinella anisum, gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Der Name dieser Pflanze geht auf das griechische Wort für Dill zurück, da beide Pflanzen früher häufig verwechselt wurden. Anis hat einen sehr eigenen und typischen Geschmack, wodurch er als Gewürzpflanze in zahlreichen Küchen zur Anwendung kommt. Aber auch seine heilende Wirkung bei verschiedenen Leiden ist nicht zu verachten.

Anis ist eine einjährige, krautige Pflanze. Sie kann eine Wuchshöhe zwischen zehn und 60 Zentimeter erreichen. Die Stängel sind leicht behaart. Die zarten Blüten, aus denen sich im August und September die Früchte entwickeln, stehen in sieben- bis 15-strahligen Blütenständen zusammen.

An sich ist die Pflanze eher anspruchslos. Sie bevorzugt einen nährstoffreichen Boden und sie sollte einen sonnigen Standort bekommen. Damit der Anis gut gedeihen kann, sollte der Boden während der Wachstumsphase gleich bleibend feucht gehalten werden. Ansonsten ist keine zusätzliche Pflege nötig.

Der Anis erfreute sich bereits im Mittelalter größter Beliebtheit. Zu der Zeit wurde er unter anderem auch in Nordeuropa, zum Beispiel in Erfurt, Magdeburg und Bad Langensalza, angebaut und weiterverarbeitet. Mittels Destillation wurde aus dem Anis ein Öl hergestellt, welches zur Behandlung verschiedener Leiden eingesetzt wurde.

Heutzutage wird der Anis vorrangig zum Kochen und Backen verwendet. Dafür ist er in der herkömmlichen Sternenform oder auch als gemahlenes Pulver erhältlich. Vor allem die Weihnachtsbäckerei kommt ohne den aromatischen Anis nicht aus. Was wäre Weihnachten schließlich ohne die leckeren Anisplätzchen? Auch in der Süßwaren- und Schnapsherstellung, zum Beispiel für den Anisschnaps Küstennebel, ist der Anis eine beliebte Zutat.

Auch als Hausmittelchen gegen verschiedene Leiden wird der Anis in heutigen Zeiten noch eingesetzt. So wirkt er zum Beispiel schleimlösend, was ihn bei Husten interessant macht. Außerdem wirkt er krampflösend bei Magen-Darm-Beschwerden, wie zum Beispiel Blähungen. Das Öl, das aus Anis gewonnen wird, wird auch zur Herstellung verschiedener Medikamente verwendet.

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