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WINTERSPORT

Unberührte verschneite Winterlandschaften wandern auf Schneeschuhen

Was in der Steinzeit schon als Fortbewegung durch schneereiche Gebiete genutzt wurde, ist seit fast zwanzig Jahren nun eine Trendsportart. Schneeschuhwandern ist eine lustige Alternative zum Ski- und Snowboarden.

Wer es mit dem Ski- und Snowboarden schon probiert hat, die Geschwindigkeit aber nicht mag, der kann sich anderweitig im Schnee fortbewegen und dabei eine Menge Spaß haben. Neben Rodeln und Skilanglauf bietet sich das Schneeschuhwandern im Winterurlaub an. Die Industrie hat diesen Trend schon lange aufgegriffen und bietet Schneeschuhe für unterschiedliche Wandertouren an.
Für Flachlandtouren eignen sich die traditionellen Holzrahmen mit einfacher Bindung. Diese sind auch aus Aluminium oder Kunststoff erhältlich. Sie sind leichter als Holzrahmen und somit gerade für Anfänger geeignet. Die Kunststoff- und Holzschneeschuhe eignen sich auch für Geländetouren mit leichtem Neigungswinkel. Für Hochalpintouren sollte vorher lange geübt werden. Kondition ist hier absolut gefragt. Die Touren sollten auf alle Fälle mit einem Guide bestiegen werden. Die Schneeschuhe sind mit spitzen Stahlstiften ausgestattet, die harscheisigen Seitenschienen sorgen dafür, dass das Zurückgleiten verhindert wird, die feste Bindung sorgt dafür, dass der Fuß nicht umknicken kann. Würde der Fuß sich verdrehen oder umknicke, käme es sehr leicht zu einer Bänderüberdehnung oder einem Bänderriss.
Bei Alpintouren muss auf Lawinengefahr geachtet werden. Ein Verschüttetensuchgerät, die Schneeschaufel und die Lawinensonde gehören zur Ausrüstung dazu. Trotz dieser Geräte sollte diese Tour nicht ohne Guide und immer in der Gruppe abgehalten werden.
Zusätzliche Ausrüstung für mehr Sicherheit bietet der Airbagrucksack, der das Eintauchen in die Lawine verhindern soll und der Avalancheball, der sich selbst aufspannt und auf der Lawinenoberfläche bleibt. Ganz wichtig ist auch die Notfallausrüstung, bestehend aus Handy, Rettungsdecke, Wärmesack und Erste-Hilfe-Set. Die eigenen Kräfte dürfen nicht überschätzt werden. Erschöpfungszustände führen zu Orientierungsproblemen, Kreislaufstörungen und Unterkühlung. Die Selbstüberschätzung kann also auf langen Schneeschuhwanderungen lebensgefährlich sein. Langsam anfangen, sich stetig steigern und gegebenen Falls auch mal einen Tag Pause einlegen. So kann Schneeschuhwandern ein lustiges Urlaubsvergnügen sein.





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