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SEHNENSCHEIDENENTZüNDUNG

Sehnenscheidenentzündung - wie Vorbeugen?

Eine Tendovaginitis, so wird eine Sehnenscheidenentzündung medizinisch genannt, ist äußerst schmerzhaft und zusätzlich bewegungseinschränkend. Hervorgerufen durch eine Überbelastung aufgrund einer sich ständig wiederholenden Bewegung, zeigt sich eine Sehnenscheidenentzündung als eine mechanische Irritation mit der Tatsache, dass sich kleinere Verletzungen aufzeigen, die wiederum zu vielfältigen schmerzenden Symptomen führen.

Zu den Symptomen einer Sehnenscheidenentzündung zählen Rötungen, Schwellungen, eine Erwärmung der betroffenen Sehnenscheide, ziehende Schmerzen, sowie knirschende Geräusche und Druckschmerzen. Besonders häufig betroffen sind von solch einer Tendovaginitis Menschen, die in den Berufsgruppen Musiker, Schreibkräfte, Floristen, Masseure, Physiotherapeuten oder auch Friseure anzutreffen sind. Neben diesen Risikogruppen finden sich jedoch auch im Bereich der Sportler sehr viele Betroffene, die unter einer einmaligen oder wiederkehrenden Sehnenentscheidung leiden.

Prävention ist also angesagt, möchte man eine sehr schmerzende Sehnenscheidenentzündung vermeiden. Für Berufstätige, die stundenlang am Computer sitzen müssen, lohnt sich die Anschaffung einer Gelenkauflage. Zusätzlich sollte man zu der äußerst monotonen Bewegung an der Tastatur immer wieder Pausen einlegen und verschiedene Übungen für die Finger und Handgelenke durchgeführt werden. Auch auf eine korrekte Haltung der Handgelenke sollte man der Gesundheit zu Liebe viel Wert legen, die durch Bewegungen aus der Schulter und dem Ellenbogen unterstützt werden sollte. Neben einer etwas erhöhten Sitzhaltung, sollte man zudem mindestens alle fünfzehn Minuten die Hände und Handgelenke ausschütteln.

Für Sportler empfehlen Experten, dass sie auf jeden Fall für Dehn- und Aufwärmübungen vor dem Training und dem Wettkampf sorgen sollten. Ergänzend hierzu, gilt die Devise ein Training langsam zu steigern, was zu einer Vermeidung der Sehnenüberlastung entscheidend beitragen kann. Ähnliches gilt übrigens für Musiker, die gerade im Bereich der Finger- und Handgelenkskräftigung für tägliche Trainingseinheiten sorgen sollten. Zudem heißt es gerade in dieser Sparte, dass man auf die Instrumentalergonomie des jeweiligen Instruments ein besonders Augenmerk legen sollte.

Wiederholen sich im beruflichen oder privaten Bereich bestimmte Hand- und Armbewegungen immer wieder und zeigt sich ein ziehender Schmerz, der über mehrere Stunden anhält, sollte man möglichst bald einen Arzt aufsuchen. Dieser wird entweder mit konservativen Behandlungsmöglichkeiten, wie etwa Bandagen, einem Ruhigstellen der betreffenden Sehne oder auch ein Kühlen und Hochlagern des Arms, zumeist auch eine schmerz- und entzündungshemmende Salbe mit Arnika oder auch Zink verordnen. Zumeist bessern sich die Beschwerden innerhalb sieben Tage, sofern man in dieser Genesungszeit die belastenden Tätigkeiten weitgehend vermeidet. Zusätzlich sollte man neben einem entsprechenden präventiven Training und verschiedenen Übungen versuchen, die auslösende Belastung deutlich zu reduzieren, um eine neuerliche Entzündung zu vermeiden.

Quelle: Portal der Orthopädie

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