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NEURODERMITIS

Nachtkerzenöl bei problematischer Haut

Nachtkerzenöl gilt als wahrer natürlicher Geheimtipp bei Neurodermitis. Einst als Schinkensalatöl betitelt, beinhaltet das Oleum Oenotherae Biennis aus der Familie der Nachtkerzengewächse eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die besonders im Kreise der Naturheilkundler für unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen empfohlen wird. Studien unter dem Bezug des Nachtkerzenöls bei problematischer Haut hegen derzeit noch Zweifel an der Wirksamkeit, allerdings birgt dieses Öl mit dem Inhalt wertvoller Omega-6-Fettsäuren durchaus ein gesundes Potential.

Bereits 500 vor Christus empfahl Hippokrates lass deine Nahrung deine Medizin und deine Medizin die Nahrung sein. Eine Aussage, die bis heute nichts an ihrem Wahrheitsgehalt verloren hat. Besonders hinsichtlich der Nachtkerze zeigt sich, dass deren Wirkstoffe schon mit der Nahrungsaufnahme für einen gesunden Aspekt sorgen können. Von dieser Pflanze sind sowohl die Stängel als auch Blätter in Form von Wildgemüse essbar und selbst die Wurzel lässt sich als Schinkenwurz wie Gemüse zubereiten. Hierzulande ist diese Variante in der Nutzung der Nachtkerze weitestgehend unbekannt, dagegen sehr bekannt ist das wertvolle Öl Oleum Oenotherae Biennis. Dieses wird überwiegend in Nahrungsergänzungsmittel angeboten, findet sich jedoch auch als Nachtkerzenöl, das aus den Samen der Pflanze gewonnen wird.

Als wohl wichtigster Bestandteil der Nachtkerze findet sich die zweifach ungesättigte Linolsäure, die auch als Omega-6-Fettsäure bekannt ist und in dieser Pflanze mit einem Anteil von bis zu 80% vorhanden ist. Diese Fettsäure ist auch der ausschlaggebende Punkt, weshalb der Verzehr oder das Auftragen des Nachtkerzenöls bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis empfohlen wird. Thematisch gelagerte Studien konnten bereits belegen, dass Neurodermitis-Patienten eine Verbesserung ihres Hautzustandes erleben konnten, wenn das Öl der Nachtkerze verzehrt oder als Hauttherapeutikum aufgetragen wurde.

Dem entgegen stehen allerdings auch Studien die wissenschaftliche Zweifel an der Wirksamkeit des Nachtkerzenöls hegen. Doch wie bei vielen Naturpräparaten und Heilpflanzen gilt auch bei dem Nachtkerzenöl, dass es besonders über die Ernährung aufgenommen durchaus wirksam sein kann und zumindest keine hochgradigen Nebenwirkungen auslöst. Für Menschen mit einer sehr trockenen Haut und einem starken Juckreiz kann dieses Öl eine Linderung erzielen, was übrigens auch für das Schwarzkümmel-, Borretsch- oder Arganöl gleichermaßen gilt und nur durch ein eigenes Testen eine Wirkung fühlbar werden lassen kann.

Quelle: Portal der Haut

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