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Harte fliegende Bälle - Jai Alai

Jai Alai, die Antwort hierauf heißt nicht: Gesundheit. Vielmehr handelt es sich bei Jai Alai um eine Ballsportart, genauer gesagt um die schnellste Ballsportart der gesamten Welt. Sie stammt von dem baskischen Pelota ab und ist überwiegend in Amerika bekannt und weit verbreitet. Doch auch in Deutschland ist diese Ballsportart im Kommen. Und so funktioniert sie: Das Spielfeld ist länglich und von drei Wänden umgeben, ähnlich dem Badminton-Feld. Gespielt wird mit einem Vollgummiball. Dieser wird zunächst auf die Frontwand des länglichen Spielfeldes geworfen. Der Ball prallt von dieser ab und darf dann nur einmal auf den Boden aufkommen, bevor er vom gegnerischen Team gefangen werden muss. Diese wiederum wirft den Ball wieder an die Wand. Der Ablauf wiederholt sich. Das Spiel kann entweder in der Mannschaft, im Doppel oder Einzel (also Mann gegen Mann) gespielt werden. Wer als erster sieben Punkte erreicht hat, hat gewonnen. Hört sich zunächst einfach an, doch sollte das Spielfeld eine Mindestlänge von 46 Metern aufweisen. Breit sollte es etwa zehn Meter sein. Das Spielfeld selbst ist in einen schlechten Teil, dem sogenannten mala und einen guten Teil, dem sogenannten pasa aufgeteilt. Nimmt der Spieler eines Teams den Ball auf, so darf er dieses nur in dem guten Teil des Feldes tun. Landet der Ball im Mala, dem schlechten Feldteil, wechselt entweder die Angabe oder das gegnerische Team erhält einen Punkt.
Der rechte Spielfeldteil hat keine Wand. Hier grenzt auch die Out-off-Bounds-Zone an. In dieser Zone darf der Ball geworfen und auch gefangen werden. Den Boden darf der Ball hier jedoch nicht berühren. An dieser offenen Seite befindet sich auch das Publikum, jedoch durch ein Stahlnetz vor den fliegenden Bällen geschützt. Der Ball ist in etwa so groß wie ein Tennisball und besteht aus einem ganz harten Vollgummi. Dieses Gummi wird anschließend mit Ziegenleder bezogen und wird in der Regel in reiner Handarbeit hergestellt. Der Ball wiegt immer 125 Gramm. Den Ball nennt man in der Fachsprache Pelota. Dieser ist auch nicht ganz rund, sodass die gegnerische Mannschaft die Flugbahn nicht genau berechnen kann. Gefangen wird die Pelota mit einem Wurf- und Fangarm. Dieser ist eine Art Korbschläger, der entweder aus Leder, Holz oder Schilf gefertigt wird. Der Fangarm auch ¬Cesta Punta genannt ist bogenförmig und wird an dem rechten Arm und Hand des Spielers mittels der Lederriemen befestigt. Jai Alai wird immer nur mit der rechten Hand gespielt, so wird verhindert, dass die Pelota in das Publikum fliegt.


Jai Alai Pelota Ballspiel 

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