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Immunsystem

Gruppensportart Outdoorfitness

Outdoorfitness. Dem einen oder anderen Bewegungsmuffel wird allein bei diesem Wort schon mulmig. Hört sich das nicht irgendwie nach Wildwasserkanus an, nach Achttausenderbesteigungen oder nach Marathon an? Nicht wirklich. Outdoorfitness heißt eigentlich nur, dass man vieles, was man früher mal im Fitnessstudio gemacht hat, nun unter freiem Himmel tut. Aus dem Wunsch, Ausdauer- und Kraftsportarten nicht mehr in geschlossenen Räumen bei Kunstlicht, sondern draußen im Tageslicht zu betreiben, ist mittlerweile in Deutschland eine echte Bewegung geworden. Bislang vor allem in großen Städten, zunehmend aber auch in mittleren und kleinen Orten, finden sich Menschen zusammen, die gemeinsam unter freiem Himmel sporteln wollen. Das tun sie durchaus professionell. Jeder gibt einen Obolus und dann werden entsprechend Trainer gebucht. Auch andersherum wird inzwischen schon ein Schuh draus. Fitnesstrainer arbeiten ein Outdoorprogramm aus, veröffentlichen es und laden zum Mitmachen ein. Das Trainingsgelände ist überall dort, wo Bewegung Spaß macht, wo genug Platz ist und wo jeder leicht hinkommt: Das kann je nach den örtlichen Gegebenheiten in einem großen Park sein, auf einer Wiese oder am Waldrand.

Der Wunsch nach Fitnesstraining im Freien dürfte international sein, das Vorbild für den aktuellen Trend aber kommt aus Großbritannien. Dort kann jeder, der mag und es sich zutraut, landesweit in vielen Parks am sogenannten British Military Fitness teilnehmen. Die deutschen Clubs, die sich inzwischen etabliert haben, lassen es etwas gemächlicher angehen. Zwar wollen sich auch hier die Mitglieder fit trainieren, schinden und abkämpfen steht aber nicht auf dem Programm. Ganz im Gegenteil. Dank der Sportlehrer und Trainer, die das Workout gestalten und begleiten, kommt jeder auf seinem Leistungslevel in Bewegung. Die Gruppe spornt dabei an und sie schützt ganz nebenbei auch. Wer ganz allein im Park seine Kniebeugen macht, der muss sich schon mal eine hämische Bemerkung gefallen lassen. Wenn 20 Leute ihre Kniebeugen machen, haben Lästermäuler weniger gute Karten. Nach dem Training geht es dann ab unter die heimische Dusche. Sanitäre Anlagen oder gar Sauna und Bar haben die Outdoor-Fitnessclubs natürlich nicht zu bieten. Ob es auch in Ihrer Nähe schon einen Outdoor-Fitnessclub gibt, erfahren Sie aus der Tageszeitung oder im Internet.

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