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TROCKENE HAUT

Streichelzarte statt trockene Haut

Raue Zeiten herrschen im Winter. Diese betreffen jedoch weniger die äußeren klimatischen Verhältnisse, denn mehr die Haut. Besonders häufig von einer trockenen Haut betroffen sind Frauen im Alter ab etwa vierzig Jahren, allerdings muss man sich mit solch einer spannenden und oft auch juckenden Gesichts- und Körperhaut nicht einfach abfinden. Viel Pflege ist angesagt, um die strapazierte Winterhaut wieder zu einer streichelzarten Haut werden zu lassen und genau für diese Problematik halten der Handel und die Apotheken eine Vielzahl an Cremes bereit. Doch welche Inhaltsstoffe sind nun am meisten zu empfehlen?

Diese Frage lässt sich zunächst nicht pauschal beantworten, denn auch die Haut unterscheidet sich von Person zu Person, obwohl sie grundsätzlich denselben Aufbau aufzeigt. Das Gefühl der trockenen Haut entsteht aufgrund eines komplexen Zusammenhangs mehrerer Faktoren. Zum einen schieben sich die Hornschuppen der obersten Hautschicht ähnlich wie Dachziegel zusammen, was vordergründig zu einem Spannungsgefühl führt. Blickt man etwas tiefer, dann lässt sich feststellen, dass die Haut eine Schutzhülle aus abgestorbenen Hautschuppen, Lipiden (Fetten), Talg und Schweiß aufweist. Nicht nur mit einem zunehmenden Alter, sondern auch aufgrund trockener Heizungsluft und frostigen Temperaturen, verliert die Haut an Feuchtigkeit, wobei zeitgleich die schützende Fettschicht abnimmt. Um einer trockenen und gereizten Haut nun effektiv begegnen zu können, ist es folglich nötig den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.

Als einer der favorisierten Wirkstoffe gilt für eine streichelzarte Haut Urea, ein Harnstoff, der auf eine natürliche Art und Weise im Menschen vorhanden ist. Cremes und Lotion mit einem Anteil von zehn Prozent zeigen bei einem regelmäßigen Eincremen oft schon nach wenigen Wochen den Erfolg der weichen und gepflegten Haut. Einen ähnlichen Effekt lässt sich zudem mit kosmetischen Produkten erzielen, die Lipide enthalten und gegen einen hohen Wasserverlust ebenfalls eine effektive Möglichkeit darstellen, dem entgegenzuwirken.

Bei der Auswahl des Produktes sollte man sich auf ein solches konzentrieren, das möglichst mehrere hautähnliche Lipide, wie Cholesterol, Fettsäuren oder auch Ceramide enthält. Verschiedene Studien konnten bereits aufzeigen, dass bei fehlenden essentiellen Fetten in der Hornschicht, der Feuchtigkeitsverlust bis zu achtmal höher auftreten kann. Cremes aus einem Mix von Jojoba-, Macadamia-, Passionsfrucht-, Aprikosen- und Korianderöl (Firma Biotherme) lassen die wertvollen Bestandteile der Öle fast tröpfchenweise in die Haut einziehen und regulieren den Zustand der strapazierten Haut auf eine sinnvolle Weise. Zudem gibt es die Möglichkeit Präparate mit einer speziellen Kalziumverbindung und Ceramide zum Einsatz zu bringen, die einen glättenden Effekt der Haut auslösen. Generell kann man seiner Haut jedoch einen gehaltvollen Schutz bieten, wenn man die Nachtcreme am morgen früh aufträgt. Die nährstoffreichen Inhaltsstoffe schützen und pflegen durch das Auftragen der Creme auch bei Heizungsluft und eisiger Kälte, sofern keine hohe Feuchtigkeit als Film auf der Haut bleibt. Dieser würde der Haut zusätzlich Schaden zu fügen und ist deshalb nicht zu empfehlen.

Für alle, die ihre streichelzarte Haut möglichst rasch erhalten wollen, könnte zudem eine Schönheitspflege von innen mittels Kapseln Omega-3-Fettsäuren, Borretschsamen- und Nachtkerzenöl, sowie Johannisbeerkernen (z.B. "Glandol") eine sinnvolle Ergänzung sein. Als Kur über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen eingenommen und mit abgestimmten Pflegeprodukten, sowie einer hautfreundlichen Ernährung kombiniert, lässt in der Regel innerhalb weniger Wochen eine streichelzarte Haut zum Vorschein kommen. Und das über die komplette Winterzeit in einem rosigen, gesunden Zustand.

Quelle: Portal der Haut

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