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Make-up

Mizellenwasser praktischer Trend

Nie mehr ungewaschen ins Bett

Beim ersten Hingucken sieht es nach einem Druckfehler aus. Mizellenwasser. Bitte was für ein Wasser? Mizellenwasser, ganz richtig gelesen. Und wofür soll das gut sein? Nun, zum Trinken ist es nicht gedacht. Aber wer abends ungern das Gesicht abschminkt und manchmal ungewaschen und mit schlechtem Gewissen ins Bett geht, der hat mit
Mizellenwasser eine Lösung für das Problem gefunden. Bei der klaren Flüssigkeit handelt es sich nämlich um ein kosmetisches Reinigungs- und Abschminkprodukt, das mit einem Streich Schmutz und Schminke des Tages wegwischt. So jedenfalls die Theorie; in der Praxis muss vielleicht auch zwei- oder dreimal über das Gesicht gegangen werden. Das übliche Gesichtswasser aber macht das Mizellenwasser auf jeden Fall überflüssig.

Zugegeben, eine wirklich neue Erfindung ist das Mizellenwasser nicht. Die Kosmetikindustrie hat sich dafür von Waschmitteln und anderen Reinigungsprodukten für den Haushalt inspirieren lassen. Die enthalten nämlich Tenside, die sowohl wasser- als auch öllöslichem Schmutz den Garaus machen. Heute stecken Mizellen zum Beispiel längst in einigen Duschgels, Badezusätzen und in diversen Shampoos. Auch für das Gesicht hat man sie schon seit Längerem entdeckt, allerdings kamen sie dafür zunächst in recht hochpreisigen Pflegelinien auf den Markt. Doch erst, seit Mizellenwasser auch in Drogerien und Supermärkten für kleines Geld zu haben ist, hat es richtig Karriere gemacht.

Mit Mizellenwasser wird die Hautpflege vor allem am Abend, wenn sie oft so lästig erscheint, enorm vereinfacht. Flasche öffnen, etwas Flüssigkeit auf ein Wattepad geben und dann sanft über das Gesicht und die Augen streichen. Make-up, Mascara, Schmutz und Staub - alles wird von diesem kleinen Wunderprodukt mitgenommen. Bei starkem Make-up freilich wird ein Wisch nicht reichen, dann muss auch schon mal ein zweites Pad ran. Nach wenigen Sekunden ist die Haut gereinigt, frisch und bereit für die anschließende Pflegecreme. Verwenderinnen berichten aber immer wieder, dass die Reinigung ganz ohne Druck funktioniert und dass sie selbst in der Augenpartie keinerlei Brennen oder Irritationen empfinden.
Wer mag, kann nach dem Mizellenwasser mit lauwarmem Leitungswasser nachspülen, erforderlich aber ist das nicht. Mizellenwasser empfiehlt sich selbst für disziplinierte Frauen, die abends eigentlich nicht auf die gewohnten Reinigungsschritte mit Cleanser und Tonikum verzichten möchten. Die Alternative im Badezimmerschrank können sie ja für die "uneigentlichen" Momente aufheben. Das ist garantiert besser für die Haut, als ungewaschen zu schlafen. Am Morgen greifen die meisten Verwenderinnen dann wohl ohnehin lieber wieder zu konventionellen Produkten, die - hallo wach! - mit viel frischem Wasser abgewaschen werden müssen.

Praktisch ist es, preiswert inzwischen auch - hat Mizellenwasser eigentlich auch irgendeinen Nachteil? Wenn man kritischen Stimmen glauben will, dann sollen Tenside die Schutzbarriere der Haut durchlässiger machen. Das bedeutet im schlimmsten Fall, dass Schadstoffe und Krankheitserreger leichter in den Körper eindringen können. Dieses Risiko möchte sicher nicht jede Frau eingehen. In dem Fall kann sie auf Mizellenwasser ausweichen, das von Naturkosmetikmarken angeboten wird. Auch dort sollte man dann aber nicht blind zugreifen, sondern die Liste der Inhaltsstoffe genau inspizieren.



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