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HAARTRANSPLANTATION

Kampf den Geheimratsecken

Die einen bekommen sie bereits mit Anfang Zwanzig, andere dagegen erst in einem hohen Alter. Die Sprache ist von den so genannten Geheimratsecken, die vorwiegend die Männer betreffen und sowohl erblich und hormonell als auch altersbedingt auftreten können. Calvities frontalis werden die haarlosen und sich immer weiter nach hinten ziehenden Geheimratsecken genannt, die einst im 17. Jahrhundert im positiven Sinne ein Ehrentitel für Beamte war, heute allerdings am liebsten nicht gesehen werden würden.

Rein grundsätzlich sind die immer weniger werdenden Haare an den Stirnseiten harmlos, allerdings belasten sie die betroffenen Männer vielfach im psychischen Bereich, denn augenscheinlich lassen sie das Alter deutlich hervortreten. Besonders stark belastet sind hierbei männliche Jugendliche, die oftmals die vererbte Form namens Alopcia praematura erleben müssen. Diese Form des Haarausfalls an den Schläfen liegt in der Vererbung und folglich kann sehr häufig dasselbe Problem in der männlichen Linie weit zurück verfolgt werden.

Alopecia androgenetica, der androgene Haarausfall, ist ebenfalls eine häufig auftretende Form der Geheimratsecken und beruht auf unterschiedlichen Krankheitsfaktoren. Dasselbe gilt auch für den Haarausfall bei Frauen, wobei hier oftmals körperliche und somit hormonelle Störungen aufgrund einer vorhandenen Stoffwechselstörung. Diese Störung betrifft häufig geschlechtsreife Frauen und führt aufgrund eines erhöhten Testosteronspiegels unter anderem zu einem Haarausfall.

Die Behandlung der Geheimratsecken unterscheidet sich je nach Ursache. Männer, die von Alopecia androgenetica betroffen sind, werden zumeist mit Medikamenten behandelt, allerdings können diese einen bereits durchlaufenen Haarausfall nicht rückgängig machen. Ermöglicht werden kann jedoch im Rahmen einer medikamentösen Therapie ein Nachwachsen der Haare, wobei einschränkend gesagt werden muss, dass nach dem Absetzen der betreffenden Präparate diese Wirkung wieder nachlässt.

Alternativ können dank Perücken oder einer Haartransplantation die kahlen Stellen verdeckt werden. Sich sowohl bei der Auswahl eines Haarersatzes als auch bei einer Transplantation der Haare in erfahrene Hände zu begeben, wird dem Wunsch nach einem optisch volleren oder gesunden Haar auf jeden Fall entgegenkommen. Im Übrigen lässt sich einem Haarausfall und folglich auftretenden Geheimratsecken nur bedingt vorbeugen.

Wichtig ist bei diesem Thema, dass man sein eigenes Haar möglichst nicht durch aggressive Shampoos oder Färbemittel zusätzlich starken Belastungen aussetzt. Auch das Thema gesunde und somit vitalstoffreiche Ernährung sollte nicht missachtet werden. Sorgt man unter naturheilkundlichen Aspekten betrachtet ab und zu für eine Basen-Kur zum Entsäuern des Organismus, kann ein Haarausfall mitunter zwar nicht abgewendet, jedoch zeitlich nach hinten verschoben werden.


Quelle: Portal der Schönheit

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