ZURÜCK
Piercing

Intimpiercing - längere Heilungszeit

Intimpiercings werden als Schmuck oder zur sexuellen Stimulanz verwendet. Bei Frauen unterschiedet man das Schamlippenpiercing, das Christina-Piercing und das Klitorisvorhautpiercing. Das Christina-Piercing ist ein Piercing, das am Venushügel angebracht wird. Ein Schamlippenpiercing kann an der inneren oder der äußeren Schamlippe gestochen werden. Das Piercing an den äußeren Schamlippen benötigt eine längere Heilungszeit. Das schmerzhafteste und riskanteste Piercing ist das Klitorisvorhautpiercing. Dabei wird der Kitzler horizontal oder vertikal durchstochen. Ein seltenes Piercing ist das Prinzessin-Alberina-Piercing. Es verläuft von der Vaginalöffnung bis zur Harnröhrenöffnung.

Es dauert etwa 6 Monate, bis ein Intimpiercing vollständig abgeheilt ist. Kommt die durchstochene Stelle mit Eigenurin in Berührung, verläuft die Heilung schneller, da im Urin desinfizierende Stoffe enthalten sind. Hygiene ist besonders wichtig, die gepiercte Stelle könnte sich entzünden, das Piercing muss entfernt werden. Der Intimbereich ist besonders empfindlich, daher sollte das Piercing aus einem hochwertigen Material bestehen. Bevorzugte Materialien sind Gold, Platin und Titan. Der Vorteil bei Titan ist, dass Piercings aus diesem Material in vielen Farben und Designs erhältlich sind. Die Piercings erfüllen den hygienischen Standard und den anti-allergenen Vorschriften. Möchte man gerne ein anderes Schmuckstück haben, sollte man das erst anbringen, wenn die Wunde verheilt ist.

Das Stechen eines Intimpiercings erfordert hohe hygienische Ansprüche. Bevor das Piercing gesetzt wird, klären seriöse Studiobetreiber über die Risiken und Nebenwirkungen auf. Rechtliche Dinge müssen abgeklärt werden, das gilt vor allem für Minderjährige Kunden. Diese müssen eine Einwilligung der Eltern vorlegen. Nur wenn diese vorhanden ist, darf das Piercing gestochen werden. Während des Setzens des Piercings muss der Piercer sterile Handschuhe tragen. Die Stelle, an der das Piercing gestochen wird, muss desinfiziert werden. Das Loch wird mit einem Katheter gestochen, die Kanüle verbleibt erst einmal im Stichkanal. Durch diese wird das Schmuckstück eingeschoben. Sitzt das Piercing richtig, bekommt man eine entzündungshemmende Salbe aufgetragen, oft wird die Einstichstelle mit einem Pflaster überklebt.

Anzeige / SPECIAL
Anzeige / SPECIAL
SPECIALS / Anzeigen
Anzeige / SPECIAL
ANZEIGE
Beliebteste und meistgelesenste Artikel
FACEBOOK
Tags
Partner
ANZEIGE
�BER UNS KONTAKT HAFTUNGSAUSSCHLUSS DATENSCHUTZ IMPRESSUM NUTZUNGSBASIERTE ONLINE-WERBUNG